Bart für einen guten Zweck - Das steckt hinter dem "Movember"

Der no-shave-November, ist nicht wie alle anderen austauschbaren Trends auf
Tiktok, Instagram und Co.
Mann mit Bart

Diese Aktion macht auf ein ernsthaftes Problem aufmerksam: Hier geht es um Männergesundheit.

Männer sterben zu jung, nämlich durchschnittlich vier Jahre früher als Frauen.

Doch woran liegt das?

Männer sprechen seltener über ihre Gesundheit und gehen nicht so häufig zum Arzt. Außerdem fällt es Männern deutlich schwerer über psychische Probleme oder Gefühle zu sprechen als Frauen. Beides wird leider immer noch mit Schwäche gleichgesetzt. Toxische Maskulinität ist ein Problem und sorgt in letzter Instanz auch dafür, dass Krankheiten bei Männern, seien sie psychisch oder physisch, zu spät erkannt werden.

Genau dagegen möchte die Bewegung "Movember" oder "no-shave-November" etwas tun und sich für die Gesundheit von Männern stark machen.

Worum geht es beim no-shave-November oder Movember?

Das Wort Movember ist ein Kofferwort und setzt sich aus den Wörtern Moustache, für Schnurrbart und November zusammen. Es geht bei dieser Aktion darum, sich den ganzen November lang nicht zu rasieren und so Freunde und Bekannte zum spenden zu animieren. Oder man spendet selber, zum Beispiel einfach das Geld, das man sonst für die Rasur(-pflege) in diesem Monat ausgegeben hätte. Das Ziel ist es, dass Männer durch ihr verändertes Aussehen das Bewusstsein für Männergesundheit erhöhen. Ein wachsender Bart wird häufig als unansehnlich oder unangenehm empfunden. Teilnehmer, die auf den Bartwuchs angesprochen werden, können den Moment nutzen, um auf die Spendenaktion aufmerksam zu machen.

Drei große Themen stehen beim Movember im Mittelpunkt: Prostatakrebs, Hodenkrebs und die psychischen Krankheiten.

Warum sind gerade diese drei Punkte so entscheidend?

Bei Prostata- und Hodenkrebs sind hauptsächlich Männer betroffen. An Prostatakrebs erkranken circa 70.000 Menschen allein in Deutschland pro Jahr, 15.000 davon sterben jährlich an dieser Krebserkrankung. Eine gewaltige Zahl! Wie bei jeder Krankheit, ist es wichtig, sie früh zu erkennen, um entsprechende Behandlungen in die Wege leiten zu können und die Heilungschancen zu steigern. Vorsorge ist also extrem wichtig!

Hodenkrebs ist mit etwa 4.000 neuen Fällen pro Jahr in Deutschland die häufigste Krebserkrankung von jungen Männern zwischen 25 und 44 Jahren. Das hier wenig präventiv zum Arzt gegangen wird, liegt häufig daran, dass Themen rund um die Genitalien oft schambehaftet sind.

Auch die psychische Gesundheit von Männern ist ein Problem. Circa 500.000 Männer nehmen sich weltweit pro Jahr das Leben. Auch der Anteil an Männern, die eine Therapie machen, ist halb so hoch wie der der Frauen.

Wir finden es extrem wichtig, dass auf dieses Thema aufmerksam gemacht wird! Der no-shave-November ist eine super Aktion und wir können nur jeden dazu ermutigen mitzumachen.

Also Männer: Lasst euch einen Bart wachsen und sammelt fleißig Spenden!

Und Frauen: Ihr könnt euch einen Bart aufzeichnen und so zeigen, dass ihr hinter dieser tollen Aktion steht und spenden! 

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