Nachhaltigkeit statt Konsumschlacht - So shoppst Du umweltbewusst

Gerade an und um den Black Friday sollten wir uns das Thema nachhaltiges Shoppen wieder bewusst vor Augen führen. Händler versuchen sich jedes Jahr aufs Neue mit Rabattaktionen zu unterbieten und Kunden werden dazu animiert, Produkte zu kaufen, die sie nicht unbedingt brauchen. Am Black Friday wird nachhaltiges und umweltbewusstes Shoppen schnell zweitrangig.

Es ist generell sehr wichtig ein Bewusstsein für umweltbewusstes und plastikfreies Einkaufen in der Gesellschaft zu schaffen. Laut einer Studie wird jedes geshoppte Teil nach spätestens einem Jahr weggeworfen. Somit produziert Deutschland 391.752 Tonnen Textilmüll im Jahr😱. Das muss, im Sinne unsere Umwelt, reduziert werden!

Deswegen haben wir hier ein paar Möglichkeiten für Dich zusammengetragen, wie Du Dich beim shoppen nachhaltiger verhalten kannst und trotzdem auf nichts verzichten musst.

Was kann ich denn beim Shoppen besser machen, um umweltbewusster und plastikfreier zu werden?

  • Ein bewusster Konsum ist extrem wichtig. Im Gegensatz zum sonstigen "fast" Fashion, ist beim nachhaltigen Einkaufen "slow" Fashion angesagt. Kaufe durchdacht ein und stelle Dir am besten folgende Fragen vor dem Kauf: "Lohnt sich der Preis für die Qualität?", "Könnte ich dieses Teil jeden Tag und vor allem längerfristig tragen?" und "Kann ich es gut kombinieren?". So bist Du Dir vor einem Kauf sicherer und erwirbst ein eventuell etwas teureres Teil, hast aber dafür ganz lang etwas davon.
  • Vermeide Spontankäufe. Solltest Du Dich in ein Teil verliebt haben, schlafe am besten eine Nacht drüber und schau, ob Du es am nächsten Tag immer noch unbedingt haben möchtest. So ist Dein Kauf nicht von einer spontanen Laune abhängig.
  • Kaufe "zeitloses". So hältst Du ein Kleidungsstück lange im Kreislauf und als angenehmer Nebeneffekt schrumpft auch noch die Anzahl Deiner sogenannten "Schrankhüter". 
  • Für unsere Umwelt ist es extrem wichtig, Plastik zu vermeiden. Das gilt auch fürs Shoppen. In vielen Materialien steckt Plastik, wie zum Beispiel in Polyester, Nylon und Viskose. Kaufe lieber Kleidung aus Naturfasern. So wird Mikroplastik ist unserem Abwasser und somit auch gleichzeitig im Meer reduziert.
  • Am besten ist aber sowieso das Second-Hand-Shopping. Hier hast Du die beste Ökobilanz in Bezug auf den Wasserverbrauch und Pestizide. Ein Kleidungsstück, dessen Leben um neun Monate verlängert wird, kann Studien zufolge seinen umweltschädlichen Einfluss um 20-30 Prozent verringern. Der Kreislauf wird zudem erhalten, da das Stück weitergegeben wird und Ressourcen gespart werden. 
  • Im Bereich der Kosmetik ist es ratsam, auf Naturkosmetik ohne chemische oder schädliche Inhaltsstoffe umzusteigen.

Doch kann ich jetzt am Black Friday überhaupt nachhaltiger shoppen?

Gegen eine lang geplante Anschaffung, bei der Du am Black Friday etwas Geld sparen kannst, ist sowieso überhaupt nichts einzuwenden. Jedoch solche Rabatt-Konzepte, wie wir sie am Black Friday haben, sind dann bedenklich, wenn sie nur dazu dienen, das Konsumentenverhalten zu pushen und Kaufentscheidungen zu initiieren, die eigentlich unnötig sind, ohne, dass sich Verbraucher oder Produzent über eine nachhaltige Gestaltung Gedanken machen.

Dabei lassen sich günstige Angebote und nachhaltiger Konsum durchaus kombinieren. Denn viele Unternehmen, die auch sonst auf Nachhaltigkeit setzen, bieten in der Black Week zusätzlich besondere Aktionen an. Informiere Dich einfach über solche Aktionen oder kaufe wieder aufbereitete Produkte. Ansonsten ist es immer wichtig sich zu überlegen, brauche ich das wirklich und längerfristig? Wenn Du diese Frage guten Gewissens mit ja beantworten kannst, ist gegen ein Schnäppchen am Black Friday auch nichts einzuwenden😇.

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